junge Frau

Christliche Hospiz-Stiftung Wuppertal

»Ich finde es selbstverständlich einen Menschen, den ich liebe zu begleiten.«

Der sterbende Mensch im Mittelpunkt

Niemand möchte allein sterben. Deshalb ist es notwendig, dass sich Menschen bereit erklären, Sterbende in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen zu begleiten.
Die Hospizbewegung hat sich dies zur Aufgabe gemacht und stellt den unheilbar kranken, sterbenden Menschen in den Mittelpunkt ihres Tuns.

Die Hospiz-Idee

Die Hospizidee steht für eine Haltung sowie für ein ganzheitliches Konzept in der Begleitung sterbender Menschen und Ihrer Angehörigen.
Ihr Ziel ist, Menschen ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen. Ein Kernelement der Hospizarbeit ist der Dienst geschulter Ehrenamtlicher.
Zentrales Anliegen ist zudem, die Themen Sterben, Tod und Trauer wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

  1. Wir kommen bei Ihnen vorbei: zuhause, im
    Krankenhaus oder Pflegeheim.

  2. Sie kommen zu uns: Wir bieten Ihnen einen
    stationären Aufenthalt mit familiärem
    Umfeld, wenn eine Betreuung zuhause nicht
    möglich ist.

»Sterben ist so schwer, aber der Gedanke alleine sterben zu müssen unerträglich.«

Hans W. (Patient)

Spenden

Hospizarbeit lebt wesentlich vom Ehrenamt. Zwar gibt es geregelte staatliche oder kommunale Förderung der Hospizarbeit, aber nur ein Teil der entstehenden Kosten wird durch Zuschüsse und Pflegesätze der Krankenkassen gedeckt. Die Hospizarbeit ist auf Spenden angewiesen.

Christlicher Ursprung

Diese Stiftung sieht ihren Ursprung im christlichen Auftrag, Kranke zu besuchen, Trauernde zu trösten und in schweren Situationen beizustehen.
Dieser Auftrag hat gerade in der heutigen Situation nichts an Aktualität verloren.

Um die Hospizarbeit in Wuppertal zu fördern und weiter auszubauen, haben evangelische und katholische Christen im Juni 2001 die Christliche Hospiz-Stiftung Wuppertal gegründet.
Sie ist in NRW die erste ökumenische Stiftung, mit der die christlichen Einrichtungen ihre Kräfte bündeln und hat damit Vorbildcharakter.

»Die Qualität einer Stadt zeigt sich auch darin, wie sie mit dem Sterben umgeht.«

Gründer der Stiftung

Gründer der Stiftung sind mit 51,9 Prozent evangelische Stifter. Zu den evangelischen Stiftern, die verschiedene evangelische Hospizinitiativen verantworten, gehören:

  • die Evangelische Altenhilfe Wichlinghausen,
  • das Reformierte Gemeindestift Elberfeld,
  • das Evangelische Seniorenzentrum Vohwinkel,
  • der Hospizförderverein der Freikirchen,
  • die Altenhilfe der Diakonie Wuppertal und
  • das Lutherstift Seniorenzentrum.

Mit 48,1 Prozent trägt der Caritasverband Wuppertal/Solingen die Stiftung.
Er vertritt die katholische Hospizarbeit.
Als Zustifter haben sich beteiligt:

  • der Hospizdienst Wuppertal Lebenszeiten e.V.,
  • der Förderverein der Dr.Heinrich Feuchter-
    Stiftung, Wuppertal

Kuratorium der Stiftung



Vorstand der Stiftung

»Es hilft mir sehr zu wissen,
dass ich Sie im Hintergrund
habe, ich fühle mich nicht mehr
so alleine. Ich kann endlich
über meine Ängste sprechen
ohne einen anderen Menschen
mit mir zu belasten.«

Margarete W. (Angehörige)